
Ich schreibe neue Webseiten direkt online. Dazu setze ich den Status der WordPress Seite immer erst auf „Privat“. Damit ist sie im Netz nicht sichtbar, ausser ich bin aktiv eingeloggt in WordPress. Das erlaubt es auch dir, lange am Text zu feilen, bis du mit allem zufrieden bist. Aber Moment bitte! Vergiss bitte folgende Checks nicht. Hier eine kleine Anleitung, was du vor dem Veröffentlichen, direkt danach und eine Woche später prüfen kannst.
Diese Checkliste spart dir Zeit, vermeidet SEO-Fehler und sorgt dafür, dass deine neue Seite vom ersten Tag an optimal performt.
Schau dir den Code deiner Seite an. Ganz zuoberst findest du das html-tag: <html lang=“de“>. In diesem Fall muss dein ganzer Inhalt in korrektem Deutsch geschrieben sein. Wenn nur „de“ da steht, ist de-DE gemeint, sprich Deutsch für Deutschland. Stell deine Textverarbeitung auf dieses Land ein und lass die Rechtschreibprüfung über den gesamten Inhalt laufen. Markiere alles der Seite (CTRL-a) und kopiere es in deine Textverarbeitung.
Jede Seite braucht gemäss den Webmaster-Richtlinien ein H1 Tag. Aber nur eines. Darin sind die Keywords des Hauptthemas der Seite. Die Struktur alles Überschriften muss hierarchisch stimmen. Sprich nach H1 kommen H2-Tags, darunter H3 usw. Ich verwende dafür ein Browser Addon. Es nennt sich „headingsMap„. Auch WordPress kann die Headingsmap anzeigen.
Passt die Seite zum Stil der ganzen Homepage oder hat der Besucher das Gefühl, auf einer ganz anderen Site zu sein? – Für das Benutzererlebnis ist Konsistenz wichtig. Ausser natürlich, ein völliger Stilbruch ist für den Inhalt der Seite wichtig.
Die Seite muss auf Desktops, Tablets und Smartphones lesbar sein. Logge dich auf dem Smartphone und dem Tablet auf deiner Homepage ein und prüfe das Aussehen der neuen Seite, die ja noch privat ist.
Ob interne oder extern gesetzte Verweise: sie müssen funktionieren und absolut korrekt gesetzt sein. Achte darauf, keine Weiterleitungen zu produzieren, indem du z.B. den Slash / am Ende vergisst. Folge dem Link und kopiere die eventuell weitergeleitete URL aus dem Browser, um sicher zu gehen. LeftWP bietet dies auch als Tool an. Externe Links öffne ich gerne in einem neuen Tab, damit die Homepage nicht verlassen wird.
Alle verwendeten Medien kannst du mit einem FTP-Client auf deinen PC / Mac laden und sie dort auf ihre Grösse optimieren. Ich nutze dazu das Programm LView. Es gibt auch online Seiten, die Dateien verkleinern. Nach der Optimierung lade sie mit dem FTP-Client wieder hoch.
Die Verwendung modernen Bildformate wie z.B. webp kann ich empfehlen.
Der Leser deiner Seite soll motiviert werden, mit dir Kontakt aufzunehmen, etwas in den Warenkorb zu legen oder was du sonst mit dem Inhalt bezweckst. Gute Call-To-Action Aufforderungen garantieren nicht nur hohe Impressions, sondern auch Kunden.
Prüfe, ob deine Seite die Open Graph Anweisungen für die sozialen Medien erfüllt. Das sind folgende Haupt-Properties: „og:description“, „og:title“, „og:url“, „og:type“ und „og:image“. Du kannst das im Quelltext deiner Seite prüfen. Tipp: LeftWP macht das automatisch.
Jedes verwendete Bild braucht ein ALT Tag. Dieses wird angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann. Es ist aber für die Suchmaschinen sehr wichtig, dass es gesetzt ist. Gerade in WordPress ist es etwas umständlich, z.B. das Title Tag zu setzen. Das braucht es vielleicht weniger. Ich achte jedoch darauf. Suche im Quelltext deiner Seite nach jedem <img und prüfe manuell, ob alt=“xxx“ und title=“xxx“ gesetzt sind. Du kannst sie notfalls manuell mit „Block als html editieren“ setzen.
Nicht nur gute Ladezeiten sind wichtig, sondern auch wieviel überflüssiger Code vor dem Inhalt auftaucht. Auf welcher Zeile im HTML Code erscheint der erste Inhalt? Das Theme von LeftWP achtet sehr darauf und verschiebt viel WordPress Zugemüse ans Ende des Codes. Ebenso kann es alle Pfade z.B. zu eingebettenen Bildern relativieren. So muss nicht jedesmal eine SSL Abfrage gemacht werden, sondern der Inhalt der Seite ist relativ gehalten. Das opitimiert die Ladezeit.
Google meinte 2025 zwar, sie würden nicht mehr gelesen. Aber Google ist nicht alles. Füge in den Header deiner Seite (LeftWP bietet diese Option) strukturierte Daten ein. Häufig verwendet sind: product, service, review und howto.
Das mache ich immer ganz am Schluss. LeftWP zeigt in der Seiten-Übersicht, wie in der Beitragsübersicht das gesetzte Seitenbild an. Wenn ich alles gemacht habe, setze ich es. Damit sehe ich in der Übersicht, dass die Seite fertig ist. Das Bild ist für einiges wichtig.
Kopiere den gesamten Quellcode für ChatGPT und frage, ob es Verbesserungsprotential gibt. Ich verweise die KI auf folgende Kriterien: Rechtschreibung, CTA, SEO, Aussehen, Motivation und die Klarheit des Inhalts.
Natürlich macht LeftWP das automatisch. Setze dort noch die Wichtigkeit der Seite und wie oft die Suchmaschinen sie besuchen sollen. Prüfe, ob die Seite wirklich in der Sitemap.xml erscheint.
Erst jetzt kann die Seite von aussen geprüft werden. Seobility ist ein sehr gutes Tool, um sie online gleich zu prüfen. Es gibt immer etwas zu verbessern: diese Arbeit lohnt sich.
Für SEO ist es wichtig, dass es Links in den sozialen Medien gibt. Sehr einfach geht das über PInterest. Wenn du Facebook, Instagram und weitere soziale Netzwerke hast: mach einen Post zu deiner Veröffentlichung.
Es geht eine Weile, bis Google realisiert, dass es etwas Neues gibt. Prüfe, ob die Seite indexiert wurde oder es Gründe gab, sie nicht zu indexieren. Du kannst sie dann manuell zur Indexierung übergeben.
Wie verhält sich die Seite in den Bing Webmaster Tools. Hier gibt es auch gute Checks wie die Verwendung der Headings zum Beispiel.
Lass die Seite von MS Clarity aufzeichnen und schau in den Recordings nach, wie sich die Besucher auf der Seite verhalten. Gibt es da Optimierungsbedarf?
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