Marketing

Fuerteventura hat uns inspiriert. Schnell fällt auf, dass es an vielen Orten fehlt. Es gäbe hier viel zu tun für uns. Jedes Restaurant, jedes Beizli hat hier eine Homepage. Praktisch überall fehlt die aktuelle Speisekarte für eine Online Bestellung. Man kann aber anrufen und bestellen, wenn man den Flyer hat. Das funktioniert übrigens perfekt: wir warten z.B. auf chinesisches Essen gerade mal acht Minuten in Corralejo.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht es da schon besser aus. Die Speisekarte gehört dazu, ebenso die Tagesempfehlungen. Es ist richtig wohl tuend zu sehen, wie sich Gasthäuser hierzulande Mühe geben und den Kunden und Kundinnen das bieten, wonach sie im Netz suchen. Sie denken als Kunden.

Vielleicht ist unsere Art, Webseiten zu bauen schon richtig. Was will die Kundschaft - wie kann ich diese Bedürfnisse mit meiner Homepage abdecken? Mit diesen Fragen sind wir seit 2001 unterwegs und schaffen damit Strukturen, die funktionieren. Die Fragestellungen dürfen einfach bleiben. Was kompliziert ist, wird im Internet auf den ersten Blick weggescrollt. Man will sofort sehen, was man sucht.




Ein erster Versuch mit Facebook Ads zeigt uns, dass Facebook zwar unglaubliche Möglichkeiten hat, die Wirksamkeit der Facebook Werbung liegt aber praktisch bei Null. Doch beginnen wir von Anfang an:

Zahlungsmöglichkeiten Facebook Ads
Ein guter Rat ist es auch heute noch, Kreditkarteninformationen nicht im Netz zu verwenden, wenn es irgendwie anders geht. Facebook Ads erlaubt die Bezahlung via Paypal, welches sich seit vielen Jahren als sicher gezeigt hat. Euphorisch wählt man diese Zahlungsmethode. Aber leider lässt Facebook Ads es nicht zu, via Paypal zu bezahlen, wenn man bei Paypal keine Kreditkarte hinterlegt hat. Für uns als User ist das nur ein Fake. Es nützt nichts, eine Kreditkarte muss her, wenn man in Facebook werben will.

Odysse mit Kreditkarten in der Schweiz
Es ging lange, an eine möglichst günstige Kreditkarte heran zu kommen. Die Bank der Kundschaft Schweiz ist die Raiffeisen. Dort gibt es immer noch die günstigsten Konditionen für kleine und mittlere Firmen. Am Ende erhielten wir aus der Raiffeisen Bank den Tipp, dass die Migros kostenlose Kreditkarten herausgebe. Das lohnt sich besonders, wenn man nur wenig Geld z.B. für Facebook Werbung ausgeben möchte. Mit der Kreditkarte der Migros sind wir komplett zufrieden.

Möglichkeiten der Werbung auf Facebook
Gleich zu Beginn des Erstellens einer Anzeige wird man mit Entscheidungen konfrontiert. Will man möglichst viele Male die Werbung zeigen oder möchte man dafür zahlen, dass zum Beispiel auf einen in der Werbung gesetzten Link geklickt wird? - Das ist entscheidend. Unser Test wird mit Impressionen bewertet. Wir setzen ein Limit von SFr. 5.- pro Tag.

Die Zielgruppe
Hier hat Facebook unglaubliche Möglichkeiten. Man kann als Empfänger der Werbung sehr gezielt Menschen aussuchen. Es ist z.B. möglich, in verschiedenen ausgewählten Regionen um Dörfer oder Städte herum Menschen anzusprechen, die gerne Hunde mögen, oder z.B. gerne Spaghetti essen. Die Feinheit dieser Zielrichtungen liegt darin begründet, dass die Nutzer auf Facebook ihre Interessen leben und zeigen. Damit sind sie offen wie ein Buch.

Resultate
Kundschaft Schweiz zahlt SFr. 68.01 und erreicht 5138, zeigt die Werbung insgesamt 8603 Mal. Davon haben 9 Personen auf den Link geklickt und den ausgeschriebenen Kurs auf der Zielseite angeschaut. Davon hat sich niemand für den Kurs gemeldet. Das ist eine echte Enttäuschung. Facebook Ads lohnt sich definitiv nicht.
Die Werbung hat auf der Zielwebseite, einer normalen, aber gut strukturierten Website zum kompletten Füllen des Kurses geführt. Es hat gereicht, eine gute und Google taugliche Website zu haben. Werbung auf Facebook ist ein netter Zeitvertreib. Aber Ausgaben für nichts? Nein, danke.

Abrechung
Unsere Werbephase lief über ein Monatsende hinweg (Oktober - November 2017). Ende Oktober rechnet Facebook ab, was zu insgesamt 4 Buchungen führt. Trotz Angabe der Kreditkarte wurde wenigstens direkt von Paypal abgebucht. Über die Kreditkarte wären bei der Migros Zusatzgebühren entstanden. Das ist positiv.